
Von den Seldschuken bis heute
Über dem Stadtteil Kaleiçi in Antalya erhebt sich das Yivli Minare, erbaut unter der Herrschaft des anatolisch-seldschukischen Herrschers Alaeddin Keykubad I. zwischen 1220 und 1237. Als eines der ersten islamischen Bauwerke der Stadt behauptet es seit mehr als acht Jahrhunderten seinen Platz in Antalyas Stadtbild.
Ein mit Türkis verkleideter Korpus
Was das Minarett von anderen seldschukischen Denkmälern unterscheidet, ist sein "geriffelter" (yivli) Korpus, der ihm seinen Namen gibt. Das 38 Meter hohe Backsteinbauwerk erhebt sich in achteckiger, mit türkisfarbener Keramik verkleideter Form — ein Merkmal, das es deutlich von anderen Beispielen seiner Zeit abhebt.
Auf der UNESCO-Vorschlagsliste
Das Yivli Minare steht seit 2016 auf der Vorschlagsliste des UNESCO-Weltkulturerbes. Zusammen mit dem nahegelegenen Uhrturm bildet es eines der beiden bekanntesten Elemente der historischen Silhouette von Kaleiçi.
Wie man es besucht
Das Minarett liegt am Rand von Antalyas historischem Kern Kaleiçi und ist zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichbar. Für Besucher Antalyas bleibt der umliegende Platz einer der ersten Orte, an denen sie auf die Geschichte der Stadt treffen.
