
Mauern um eine Halbinsel
Die Burg von Alanya wurde 1225 unter dem seldschukischen Sultan Alaeddin Keykubad I. erbaut. Auf einem Hügel über der Stadt gelegen, machen ihre 6,5 km lange Mauer und rund 140 Türme sie zu einer der größten seldschukischen Burgen Anatoliens.
Historische Schichten innerhalb der Mauern
Die Burgmauern umschließen mehrere eigenständige historische Denkmäler. Der achteckige Rote Turm, 1226 vom Architekten Ebu Ali Reha aus Aleppo erbaut und Wahrzeichen der Stadt, steht am Fuß der Burg und schützt Hafen und Werft. Auf dem Gipfel thront die Süleymaniye-Moschee, ebenfalls aus der Zeit Alaeddin Keykubads I., später unter Süleyman dem Prächtigen restauriert.
Auf der UNESCO-Vorschlagsliste
Die Burg von Alanya steht seit 2000 auf der Vorschlagsliste des UNESCO-Weltkulturerbes. Der Blick von den Mauern auf das Mittelmeer und die Küste Alanyas gehört zu den größten Attraktionen der Stätte für Besucher.
Praktische Hinweise zum Besuch
Ein Burgbesuch nimmt in der Regel einen halben Tag in Anspruch und lässt sich mit dem Roten Turm und der Süleymaniye-Moschee kombinieren. Auf dem Weg von der Burg zur Küste ist die zufällig 1948 entdeckte Damlataş-Höhle eine weitere Station, die sich lohnt.
