
Spuren eines Erdbebens
Kekova, in der Antike als Dolikhiste bekannt, liegt im Bezirk Demre in Antalya. Ein schweres Erdbeben im 2. Jahrhundert n. Chr. versenkte einen Teil der Stadt. In byzantinischer Zeit gab es eine gewisse Erholung, bevor die Siedlung schließlich vollständig aufgegeben wurde.
Geschützt unter Wasser
Die Unterwasserruinen Kekovas stehen heute unter Schutz, Schwimmen in dem Gebiet ist verboten. Deshalb erkunden Besucher die antike Stadt meist per Bootstour und betrachten sie vom Wasser aus.
Benachbarte lykische Siedlungen
Kekova ist kein isolierter Ort — zusammen mit mehreren benachbarten lykischen Siedlungen bildet es ein Ganzes. Die mittelalterliche Burg und die teilweise versunkenen Gräber von Kaleköy (antikes Simena) sowie der Fischerdorf-Charakter und die verstreuten lykischen Sarkophage von Üçağız (antikes Teimiussa) gehören zu den regelmäßigen Stationen der Bootstouren.
Wie man dorthin kommt
Kekova wird meist mit Bootstouren erreicht, die vom Dorf Üçağız abfahren. Kombiniert mit der antiken Stadt Myra und der Nikolauskirche im Zentrum von Demre, kann das Gebiet zu einer umfassenden eintägigen Tour durch die lykische Zivilisation werden.
